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Beratung in Sachen Unternehmensnachfolge

30.01.2012

Prenzlau (spz). Für zahlreiche Brandenburger Firmen steht die Frage der Nachfolge aktuell auf dem Plan. Viele von denen, die nach der Wende ihre Unternehmen auf gebaut haben, sind mittlerweile in jenem Alter, in dem an Rückzug und Ruhestand oder zumindest ein Kürzertreten nachgedacht wird.

„Im Rahmen des Projektes ‚Erfolgreiche Kontinuität durch Moderation der Betriebsnachfolge’ werden die Unternehmensnachfolgen im Land Brandenburg durch qualifizierte Beratung und individuelles Coaching sowie professionelles Know-how unterstützt. Ziel ist dabei das Fortbestehen der sich im Übergangsprozess befindenden Unternehmen sowie die Sicherung der vorhandenen Arbeitsplätze. Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert“, informiert Silke Liebher, Leiterin Wirtschaft der Stadt Prenzlau. Sie bezeichnet das Programm als zeitgemäß und sehr hilfreich für die betreffenden Unternehmen. Verantwortung abzugeben und das selbst Aufgebaute in andere, gegebenenfalls sogar fremde Hände zu legen, sei kompliziert. Bei fachgerechter Beratung und Unterstützung könnten hier viele Vorbehalte abgebaut und Vertrauen aufgebaut werden.

„Die Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg kooperiert mit der Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg als Interessensvertreter der

Unternehmen Nordostbrandenburgs und bietet sowohl für interessierte Unternehmensinhaber, die eine Übergabe planen, als auch für Interessenten, die ein Unternehmen übernehmen möchten, eine qualifizierte Beratung an“, so Liebher.

Neben kostenlosen Vor-Ort-Beratungen besteht über das Projekt ebenfalls bis zum 31. Dezember 2013 die Möglichkeit 70 Prozent des Auftragswertes an Zuschüssen zu beantragen. Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Betriebsstätten im Land Brandenburg, welche sich Beratungs- und Qualifizierungsleistungen externer Dienstleister innerhalb des Unternehmensnachfolgeprozesses, inklusive der Ausfertigung der erforderlichen Dokumente, einkaufen. Die Förderfähigkeit ist unter anderem. abhängig vom Alter des Übergebers, der Mitarbeiteranzahl im Unternehmen sowie vom Vorhandensein eines Nachfolgers.

Berücksichtigt werden: Unternehmens-Check, Erstellung Unternehmensprofil, Nachfolgersuche, Erarbeitung Nachfolgeplan, Zusammenführung des Unternehmens mit dem Nachfolger, Unternehmensbewertung, Coaching Nachfolger, Erstellung Ertragsvorschau, Beratung und Erarbeitung eines Finanzierungskonzeptes, Steuerliche und finanzielle Gestaltung der Übergabe, Prüfung Fördermöglichkeiten, Betreuung und Begleitung der Finanzierungsgespräche, Unterstützung bei rechtlichen und steuerrechtlichen Fragen, Ausarbeitung des Übergabevertrages, (ggf.) Kaufvertrages, rechtsverbindliche Übergabe. Der gesamte Prozess wird durch die Moderation nach Bedarf begleitet und gesteuert. Interessenten, die sich über eine Unternehmensnachfolge informieren wollen, können sich direkt an die Handwerkskammer Frankfurt (Oder) Region Ostbrandenburg wenden.

Kontakt: Handwerkskammer Frankfurt (Oder), Region Ostbrandenburg, Sylvia Seelig

Bildungszentrum, PSF 1580, 15205 Frankfurt (Oder)

Tel.: 0335-5554245, Fax: 0335-56577370

E-Mail: sylvia.seelig@hwk-ff.de

 

Ansprechpartner:

Frau S. Liebher
SG Wirtschaftsförderung
SGL Wirtschaftsförderung

Kategorie:

Wirtschaft und Immobilien
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